Sendung verpaßt? WDR: „Wasser in Not – Verschmutzt, verschwendet, unverzichtbar“

Falls die Sendung verpasst wurde: Das WDR-Verbrauchermagazin „Könnes kämpft“ berichtet über Wasserverunreinigungen und deren Verursacher.

Am 19.8. sendete der WDR in der Reihe „Könnes kämpft“ einen Beitrag mit dem Titel „Wasser in Not – Verschmutzt, verschwendet, unverzichtbar“. Die 44 Minuten sind sehenswert, vermitteln sie doch einen guten Überblick über die verschiedenen Facetten der Ursachen für die Wasserverunreinigungen und was dagegen getan werden müsste. Unten geht es zur YouTube-Aufzeichnung der Sendung.

WDR-Reporter Dieter Könnes begibt sich Im Rhein- und Münsterland auf Spurensuche und will herausfinden, wie rein ist unser Wasser wirklich ist. Einige Themen sind womöglich etwas schwach belichtet, so hätten Altarzneimittel und die deren Entsorgung über die Toiletten gut in ein Verbrauchermagazin gepasst. Auch die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in heimischen Gärten sind ein „Quell des Übels“. Das Thema Nitrate fand im Interview mit dem Landwirt und Politik Norwich Rüße eine kritische Erwähnung. Im Ergebnis war es gut, den „Wert des Wassers“ zu betonen. Allerdings hätte der Verbraucherschützer auch erwähnen können, was die Trinkwasserversorger leisten, damit Verbraucher unbeschwert zum Leitungswasser greifen können, um ihren Durst zu stillen.

Aus dem Inhalt:

  • PFC im Grundwasser – Was den privaten Brunnenbesitzern droht.
  • 4. Reinigungsstufe in Kläranlagen – Weshalb 100% nicht möglich sind.
  • Wasserverunreinigungen – Wo die Analytik ihre Grenzen hat.
  • Verursacherprinzip – Wer für die Kosten der Abwasserreinigung zahlen sollte.
  • Reines Wasser – 500 Jahre alt, aus der Schatzkammer des Kölner Doms
  • Abwassereinleitungen in die Flüsse – Was die Industrie darf und gegen die Verschmutzung tut.
  • Wasserrechte – Wie Wasserentnahmen geregelt werden.
  • Grundwasserneubildung – Was Grünflächen für den Wasserhaushalt leisten.
  • Wasserpolitik – Brauchen wir ein Wasserministerium?
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Der Fernsehbeitrag aus YouTube

Quellen/Weiterführendes:

1 Kommentar

  1. Ich bin überzeugt, dass die Wasserwerke hervorragende Arbeit leisten. Leider liegt darin für mich auch die Krux. Die Menschen vertrauen den Wasserwerken und ignorieren ihre Eigenverantwortung, getreu dem Motto, dass eh alles rausgefiltert wird. Und daran ist der Trinkwasserversorger leider auch beteiligt, denn er wird nicht müde, zu betonen, dass unser Trinkwasser sehr gut kontrolliert wird und die Grenzwerte nicht überschritten werden.

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