Der 1. Digitalisierungsindex der Wasserwirtschaft bietet Einblicke in eine sicherheitsorientierte Branche

Was Unsicherheit für Unternehmen und Bürger bedeuten kann, wird wohl kaum deutlicher als in diesen Zeiten. Häufig ist die Digitalisierung ein Ausweg, nicht selten eine Brücke zum Erfolg oder aber aber zum Überleben. In der Wasserwirtschaft stellt sich diese Frage gänzlich anders. Statt schnellem Erfolg und wettbewerblicher Überlegenheit stehen hier Sicherheit und Qualität im Vordergrund. Lange Zeit wurde der Wasserwirtschaft aber deshalb auch nachgesagt, sie sei digitalisierungsfern und der Digitalisierung gegenüber ablehnend eingestellt. Fehlleitender Ausgangspunkt waren aber Analysen, die auf die Wasserwirtschaft nicht anwendbar waren. Der erste Digitalisierungsindex der Wasserwirtschaft zeigt nun, wie weit die Branche bereits vorangeschritten ist und wo Handlungsbedarf besteht. Damit wurde ein wichtiges auf die sicherheitsorientierte Branche zugeschnittenes Instrument zur Standortbestimmung entwickelt.

Es war Zeit für einen eigenen Digitalisierungsindex der Wasserwirtschaft

Die Wasserwirtschaft war da zumeist der „kleine Bruder“ der Energiebranche. Kaum überraschend, dass sie da nicht mithalten konnte, vielleicht auch gar nicht sollte. Handel, Banken, Mobilität – was haben die mit Wasserver- und Abwasserentsorgung gemein? Und dennoch, schon 2017 konnten wir mit einer Branchenbefragung (siehe „Wo steht die Digitalisierung in der Wasserwirtschaft? BDEW-Umfrage will Antworten geben“) nachweisen, dass die Wasserwirtschaft so schlecht gar nicht aufgestellt war, die Unsicherheit in den Betrieben war dessen ungeachtet groß. Das dürfte nun beendet sein, denn erstmalig hat die Wasserwirtschaft einen eigenen Digitalisierungsindex. Es ist das Verdienst von Wissenschaftlern der Hochschule Ruhr-West in Mülheim an der Ruhr. Professor Dr. Mark Oelmann und Christoph Czichy, verstärkt durch ein Team von Nachwuchswissenschaftlern hatten sie sich der Aufgabe angenommen, Licht in das Dunkel zu bringen und eine Standortbestimmung der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft zu erarbeiten.

Einordnung von Branchen nach betriebswirtschaftlichem Erfolg und Digitalisierungsgrad (Quelle: Accenture 2014)

Was will nun ein solcher Index erreichen?

In vielerlei Hinsicht haben die Unternehmen der Wasserwirtschaft einen beachtlichen Weg auf dem Pfad der Digitalisierung zurückgelegt und vielfältiges Digitalisierungsengagement gezeigt. In einigen Bereichen besteht gleichwohl Nachholbedarf, um die nächsten Etappenziele zu erreichen – dies sollte aber nicht dazu verleiten, die erzielten Erfolge zu schmälern. Die Autoren des Digitalisierungsindex verstehen sich als „Chronisten der digitalen Entwicklung in der Wasserwirtschaft“. In diesem Sinne werden abschließend die wichtigsten Erkenntnisse aus der Analyse der fünfzehn Kriterien der Digitalisierung für die Wasserversorgung beschrieben. Diese lassen sich in den allermeisten Fällen unmittelbar auf die Situation in der Abwasserentsorgung übertragen. Für jedes Kriterium wird ein kurzer „Denkanstoß für Unternehmen“ abgeleitet. Sie erheben jeweils keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sind als Versuch zu verstehen, relevante Handlungsfelder der Digitalisierung aufzuzeigen.

Für den Digitalisierungsindex untersuchte Bereiche der Wasserver- bzw. Abwasserentsorgung Quelle: Eigene Darstellung nach IWW Zentrum Wasser, MOcons, FIR e. V., FiW e. V. (2019) [Quelle für Icons 1-4 der Abbildung Wasserversorgung: Differr/Shutterstock.com]

Der Digitalisierungsindex verfolgt drei Ziele:

  1. Er soll der Branche als Orientierungsmaßstab für die digitale Entwicklung dienen, indem zentrale Facetten der Digitalisierung aufgegriffen und im Kontext betrachtet werden.
  2. Durch eine strukturierte Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen Thema der Digitalisierung soll er Unternehmen unterstützen und ihnen zugleich die Gelegenheit bieten, sich mit anderen zu vergleichen. Der Digitalisierungsindex soll Mut und Lust machen, sich mit dem eigenen Stand der Digitalisierung auseinanderzusetzen und Anknüpfungspunkte zu suchen, wie die weitere Entwicklung sinnhaft und strukturiert gestaltet werden könnte.
  3. Vor allem aber soll er als „Schaufenster nach Außen“ fungieren, um die Vielfalt der Ansätze zu dokumentieren, die die Branche verfolgt. Dadurch wird politischen Entscheidungsträgern, Aussichtsorganen, (Umwelt-) Verbänden und Behörden das Signal übermittelt, dass die Wasserwirtschaft das Potential der Digitalisierung nutzt, um aktuelle Herausforderungen effizient zu bewältigen.

Die zentralen Ergebnisse

Gespiegelt an den Reifegradmodellen lässt sich fur die Gesamtheit der betrachteten Unternehmen mit Schlussfolgerungen für die Branche ableiten, dass sich die Digitalisierung in der Wasserwirtschaft auf einem mittleren, soliden Niveau bewegt. Der höchste durchschnittliche Reifegrad wird mit 3,2 im Gestaltungsfeld Informationssysteme erreicht, wogegen der niedrigste im Bereich Organisation mit einem Wert von 2,6 liegt. Die beiden anderen Gestaltungsfelder liegen mit 2,9 (Kultur) bzw. 3,0 (Ressourcen) nahezu in der Mitte. Auf Basis dieser Ergebnisse liegt nach Aussage der Autoren die Vermutung nahe, dass die bisherige digitale Entwicklung bei den Unternehmen relativ gleichmäßig über die betrachteten Gestaltungsfelder stattgefunden hat. Gleichzeitig mag es jedoch auch Unternehmen geben, die in einigen Bereichen der Digitalisierung erheblich größere Entwicklungen vollzogen haben, als in anderen Bereichen.

Diese Schlussfolgerung wird durch die Betrachtung der Top-10-Unternehmen belegt. Diese sind bei Digitalisierung bereits weit vorangeschritten. Dessen ungeachtet wird deutlich, dass auf individueller Ebene häufig eine eher ungleichmäßige Entwicklung im Hinblick auf die vier Gestaltungsfelder stattgefunden hat. Im Sinne der zentralen These des Reifegradmodells – wonach die Potentiale des am weitesten entwickelten Gestaltungsfelds nur dann genutzt werden können, wenn die anderen Gestaltungsfelder annähernd gleich ausgeprägt sind – besteht offenkundiger Nachholbedarf. Hiervon sind organisatorische und kulturelle Aspekte der Digitalisierung betroffen.
Die restlichen Unternehmen haben nicht nur geringere Durchschnittsreifegrade als die Top-10-Unternehmen; sie weisen zudem zwischen den Gestaltungsfeldern höhere Spannweiten auf.

Der Digitalisierungsindex über alle Gestaltungsfelder in der Wasserversorgung

Der Blick hinter die Kulissen: Interview mit den Autoren Oelmann und Czichy

Ich habe Professor Dr. Mark Oelmann und Christoph Czichy gebeten, zu schildern, was ihre Erwartungen an die Nutzung der Ergebnisse sind und wie es aus ihrer Sicht weitergehen sollte. Da ich beide schon seit einigen Jahren kenne, war ich nicht überrascht, welche Begeisterung ich mit den Fragen auslöste.

Frage: Der Index und seine Herleitung stellen eine sehr umfassende aktuelle Standortbestimmung der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft dar. Kann er als Maßstab auch mit der zunehmenden Dynamik Schritt halten?

Oelmann/Czichy: Gestartet sind wir bei der Entwicklung des Digitalisierungsindex in Anlehnung an die Erkenntnisse aus dem „Reifegradmodell Wasserversorgung 4.0“ und „Reifegradmodell Abwasserentsorgung 4.0“. Hier arbeiten wir eng und erfolgreich mit dem IWW Zentrum Wasser, dem FiR e. V. bzw. dem FiW e. V. zusammen. Die strukturierte Herangehensweise war die Basis, sie war der Ausgangspunkt für die Entwicklung des Digitalisierungsindex. Dem Reifegradmodell fehlte aber die Breite, die Repräsentativität. Es waren zu wenige Unternehmen einbezogen worden, um eine Branche mit jeweils 6.500 Unternehmen abzubilden. Auch überwogen die Großen. Deshalb war es erforderlich, darauf aufsetzend, einen Schritt zur Seite zu machen. Am Ende standen 188 Interviews mit Vertretern aus Unternehmen unterschiedlichster Größen, Regionen und beider Sparten auf der Habenseite unserer Bilanz. Wir sind jetzt überaus zuversichtlich, mit dem Digitalisierungsindex und der Breite wie er die Branche abbildet, ein Modell für die Zukunft geschaffen zu haben. Natürlich ist die Digitalisierung dynamisch und es werden sich viele Faktoren ändern, aber das was sich zukünftig entwickeln wird, lässt sich in diesem Modell einordnen. Deswegen mussten wir auch eine hohe Flugebene einnehmen, ohne die Gesprächsteilnehmer zu verlieren. So waren wir immer hin und her gerissen, zwischen der Abstraktion, nämlich um die Standardisierung die für einen Index unverzichtbar ist, zu ermöglichen, und dem Eingehen auf die individuellen Bedingungen in den Unternehmen unserer Gesprächspartner. Aber wir sind zuversichtlich, diese Herausforderung gemeistert zu haben.

Frage: Wird der Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft ein Periodikum und wenn ja, wann geht es weiter und wer wird dafür die Kosten tragen?

Oelmann/Czichy: Mit den Reifegradstufen haben wir Digitalisierung beschreibbar und vergleichbar gemacht. Damit verfügen wir über eine zukunftsgerichtete Struktur. Periodikum? Wir sind zunächst mal froh, erstmalig einen Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft herausgebracht zu haben. Wir haben 188 Unternehmen interviewt, 40 aus Abwasser und der Rest aus der Wasserversorgung. Mit jedem haben wir mindestens eine Dreiviertelstunde gesprochen. Damit haben wir in Summe viel Arbeit und Zeit investiert. Wir sind also froh, dass wir durch sind. Wir können uns vorstellen, in 2024 eine Neuauflage anzugehen. Jetzt haben wir Hochschulgelder und zusätzliche Mittel von MOcons investiert. Noch einmal können wir das nicht leisten, dafür bräuchten wir Drittmittel. Das sollte uns gelingen, wenn der Mehrwert dieses Digitalisierungsindex erkannt wird.

Auch wir haben sehr viel gelernt und uns dadurch eine Kompetenz aneignen können, die unseren Auftraggebern in Beratungsprojekten zugutekommen werden. Nehmen wir beispielsweise Preismodelle, Blockchain, Maschinelles Lernen oder Unternehmenskultur. Die Weiterentwicklung in den Unternehmen erfordert die Kenntnisse der Digitalisierung – auch auf Seiten der Beratung.


Inside:

Sicherstellung der Datenqualität – Reifegrad-Anteile in der Wasserversorgung

Bei der „Datenplausibilisierung“ liegt der Schwerpunkt noch auf den mittleren Reifegraden. Dabei kommt ihr in den Wertschöpfungsstufen der beiden Technikebenen eine größere Bedeutung zu, als im Bereich Verwaltung/Kundenservice.


Frage: Wer nach derartigen Studien sucht, stößt in der Regel zunächst auf eine „Bezahlschranke“, wie sieht es beim Digitalisierungsindex aus?

Oelmann/Czichy: Der Digitalisierungsindex ist kostenlos – und jederzeit abrufbar auf der Website www.digitalisierungsindex-wasserwirtschaft.de. Das wird womöglich viele überraschen. Aber da wir einerseits Fördermittel erhalten haben und zudem viel Eigenengagement auch über MOcons eingebracht hatten, weil wir an die Sache glauben, soll er kostenlos für alle großen und kleinen Unternehmen und andere Interessierte zur Verfügung stehen.

Frage: Die Ergebnisse bestätigen die – erwarteten – Abweichungen von den bisherigen Einordnungen der Wasserwirtschaft und geben viele Anregungen für die Weiterentwicklungen. Wo und wie sollten sich die Ergebnisse des Index niederschlagen?

Oelmann/Czichy: Wir wollen nicht abwarten, bis Behörden oder die Politik Leitplanken für die Digitalisierung der Wasserwirtschaft setzen. Wir bieten mit den Ergebnissen nicht nur eine Standortbestimmung, sondern auch eine Orientierung zur Weiterentwicklung durch die Unternehmen selbst. Der Digitalisierungsindex soll das Verständnis schaffen, dass die Unternehmen primär selbst anfangen können und nicht auf Politik warten müssen. Besser wäre es, wenn die Unternehmen in Netzwerken kooperieren oder in Partnerschaften. Das Abwarten auf Regelwerke oder Gesetze kostet zu viel Zeit, dafür ist die Entwicklung zu dynamisch und die Herausforderungen der Unternehmen zu individuell.

Ziel des Index ist es, Vergleiche zu ermöglichen, die auf die Wasserwirtschaft zugeschnitten sind. Vergleiche mit anderen Branchen sind zu wenig aussagekräftig, weil sie andere Rahmenbedingungen zu beachten haben. Das Ziel besteht nicht darin, möglichst schnell und möglichst viel mit Digitalisierung zu machen, sondern das Ziel ist es, sich zu fragen, wie diese Transformation im Unternehmen einen Mehrwert schaffen kann. Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Das betrifft die Nachhaltigkeit, die Kundenorientierung, die Qualität oder die Effizienz. In der Wasserwirtschaft kann man auch auf Digitalisierung verzichten, wenn der Mehrwert nicht erreichbar ist. Sie kann auf andere Branchen schauen und von deren Erfahrungen lernen – auch Sackgassen vermeiden. Dort gelten idR auch keine Kritis-Bedingungen. Der Index soll dazu beitragen, Hürden abzubauen. Da werden die Behörden und die Gesetzgeber erkennen, dass die Eigen-Motivation und -Initiativen der Wasserwirtschaft schon deutlich stärker sind, als die bisherigen anderen Indizes vermuten lassen. Daher ist es wichtig, diesen gestalterischen Freiraum zu belassen. Die Unternehmen, das haben die Interviews gezeigt, gehen damit verantwortungsvoll um. Jedenfalls springen sie nicht auf die „Digi-Hypes“ auf, denen wettbewerblich oder international ausgerichtete Unternehmen folgen müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Der Digitalisierungsindex ist kein „Digitales Branchenbild“, er ist mehr. Er soll nach innen ein „Entwicklungshelfer“ für die Unternehmen, und erst in zweiter Linie auch ein Schaufenster nach außen sein. Das Innen ist dabei deutlich wichtiger. Er zeigt, dass es Unternehmen gibt, die ähnliche Probleme haben. Wir sprechen dann von „Staustufen“ – alle bleiben an derselben Stelle hängen. Das muss nicht sein. Wenn einer das Problem gelöst hat, können auch die Anderen Fahrt aufnehmen. So geht es gemeinsam weiter.

Es bleibt nicht beim Index – die Unternehmen erhalten Denkanstöße

Frage: Wie wichtig sind die wasserwirtschaftlichen Verbände für die Umsetzung?

Oelmann/Czichy: Die Verbände können eine Moderation vornehmen. Die Selbstverantwortung der Unternehmen bleibt aber hier im Vordergrund. Gerade bei den kleinen Unternehmen wird womöglich eine Hilfestellung sinnvoll sein. Wichtig für die Impulsgebung sind auch die Mitarbeiter. Hier haben wir das Beispiel der Stadtwerke Wesel. Dort haben die Mitarbeiter aus ihrem Arbeitsleben Vorschläge für Verbesserung durch digitale Anwendungen gemacht. 30 Prozent der Vorschläge führten unmittelbar zu Verbesserungen. Es wird Digitalisierungs-Gewinner und Verlierer geben. Das wird die Unternehmensführung herausfordern. Die Geschäftsführung muss alle einbinden – auch damit die Verlierer nicht zu Verhinderern werden. Die Mitarbeiter sollten sich ernst genommen fühlen und nicht abgehängt werden. Das könnte nicht nur der Unternehmenskultur schaden, sondern die Erfolge der Digitalisierung gefährden.

Frage: Was ist der konkrete nächste Schritt?

Oelmann/Czichy: Vielleicht klingt das unglaubwürdig, aber wir sind zunächst einmal froh und stolz, dieses Ergebnis vorlegen zu können. Dieser Status Quo war uns erst einmal wichtig. Wir würden natürlich gerne den Wert des Digitalisierungsindex dadurch erhöhen, dass wir auch noch einen Vergleich auf der Zeitachse ermöglichen. Eine Fortsetzung wäre schon für alle wichtig. Aber es steht uns nicht zu, zu beurteilen, wie wertvoll der DI ist. Wenn die Branche eine Fortsetzung möchte, dann sind wir gerne dabei. Vielleicht gibt es ja dann 2024 den nächsten Index.

Auf diesem Grundwerk sollte aufgebaut werden. Fortsetzung muss folgen

Der Digitalisierungsindex wird zeigen, wo die Branche bei der Digitalisierung steht und wo ihre Stärken und Schwachstellen liegen. Was dokumentiert wird, mag nicht als allgemeingültig für diese heterogene Wasserwirtschaft gelten, aber es wird ehedem kaum möglich sein, alles geschlossen abzubilden. Viel zu lange hat sich die Wasserwirtschaft im Windschatten der Energie bewegt. Jetzt kann in den Unternehmen, in den Verbänden sowie in Politik und Wissenschaft die Diskussion über die richtigen Stellschrauben und den zielgerichteten Zugriff beginnen. Für jedes Unternehmen besteht jetzt die Möglichkeit, nein vielleicht sogar die Notwendigkeit, die eigene Position an den Ergebnissen zu spiegeln. Das gilt für die Gestaltungsfelder wie „Kultur“ ebenso, wie für die Bereiche, allem voran für die IT-Sicherheit.

Ich begleite die Entwicklung der beiden Wissenschaftler Mark Oelmann und Christoph Czichy schon seit vielen Jahren in gemeinsamen Projekten. Beeindruckend, mit wieviel persönlichem Engagement sie in der Hochschule Ruhr West und in ihrer Unternehmensberatung MOcons die neuen Herausforderungen in der Branche aufspüren und dafür Lösungsvorschläge erarbeiten. Wichtig und wertvoll auch ihr Einsatz für den wasserökonomischen Nachwuchs. Mit dem Digitalisierungsindex ist ihnen ein Meisterstück gelungen.

Jetzt wird es darauf ankommen, diesem Grundwerk eine Fortsetzung zu geben. In Ministerien und Verbänden sollte ein Konsens entstehen, dass in drei bis vier Jahren eine Aktualisierung folg. Damit dürfte die Finanzierung ihr Fragezeichen verlieren. Mit der Fortsetzung wird dann offenbar, ob und wie die Branche ihre Herausforderungen angenommen und wie sie diese bewältigen konnte. Schon deshalb werden sich die Verantwortlichen dem nicht verschließen können.

Hier geht es zur Website mit der Download-Möglichkeit

Beitragsfoto: canstockphoto von Andreus

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