Leitungsgebundene Wasserspender halten in Verwaltungsgebäuden Einzug. Das Problem, das damit gelöst wird, ist weit verbreitet: Arbeitsplatz mitten in der Stadt bedeutet tägliches Tragen von Getränkeflaschen. Bestenfalls bietet der Arbeitgeber einen Getränkeautomaten; aber das kann auf Dauer teuer werden. Eine gleichermaßen praktische, kostengünstige und gesunde Lösung sind Wasserspender. An die vorhandene Trinkwasserleitung angeschlossen, liefern sie gekühltes und auf Wunsch aufgesprudeltes Trinkwasser. Knopfdruck genügt, und schon läuft das erfrischende Getränk in die Karaffe oder in den Becher. Die Geräte werden als Standgeräte mit individuell gestalteter und beleuchteter Frontfolie oder als Tischgerät, das in nahezu jede betriebliche Küchenzeile passt, angeboten (Beispiel). Mittlerweile erkennen auch Arbeitgeber den Wert als vorsorgende Maßnahme für das betriebliche Gesundheitsmanagement. So berichtet die Süddeutsche Zeitung am 23.11.2013 über eine Studie der Hochschule Ludwigshafen und deren Aussage: „Wer einen Euro in Gesundheitsprogramme steckt, spart 2,30 Euro an Krankheitskosten.“ Also handeln Arbeitgeber auch wirtschaftlich, wenn sie einen Wasserspender mieten oder kaufen und regelmäßig warten lassen. Neben der Mitarbeiterverpflegung läuft darüber auch der Bewirtungsdienst für Gäste. Das erspart das Lagern und Transportieren der Wasserkisten und ganz nebenbei auch noch Geld. Eine beispielhafte Initiative ist die Kooperation der Stadt Mülheim an der Ruhr mit drei lokalen Sponsoren. Um das Gesundheitsmanagement zu fördern, wurde das Rathaus der Stadt am Fluss mit zehn Wasserspendern ausgestattet. Dort erfrischen sich seit Herbst 2012 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Besucher des Rathauses. Siehe: Pressemitteilung Stadt Mülheim an der Ruhr. Bei den Mitarbeitern sind die Geräte jedenfalls außerordentlich beliebt. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät den Berufstätigen zu regelmäßigem Wassertrinken, daher ist die Aufstellung der Spender eine sinnvolle Unterstützung. Daher entscheiden sich immer mehr Betriebe aller Größenordnungen und Branchen sowie städtische Verwaltungen für die „Wasserquelle im Haus“.
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Die Stadt Bern CH als Vorbild: «Die Direktionen und Abteilungen werden angehalten, auf transportiertes Wasser zu verzichten und stattdessen auf Hahnenwasser zu setzen» … „An Sitzungen und im Kontakt mit den Einwohnern soll «wenn immer möglich» Leitungswasser in Karaffen aufgestellt werden. Auch bei städtischen Anlässen sollte Leitungswasser bereitgestellt werden.“ Doch das hat die Schweizer Mineralwasserabfüller erzürnt. Sie sehen sich als «Opfer einer unsinnigen Kampagne».
Siehe Tschäppät erzürnt die Mineralwasserlobby
http://www.derbund.ch/bern/stadt/Tschaeppaet-erzuernt-die-Mineralwasserlobby/story/16881293
Grüsse aus der Schweiz
Heidi