Diese Seite verweist auf Filmberichte zum Thema Trinkwasser. Dabei geht es um Verbraucherhinweise, Reportagen, Spielfilme zum Wasser. Sollte mal ein gesetzter Link nicht verfügbar sein, wird um ein kurzer Hinweis gebeten. Auch über Tipps zu verfügbaren Filmen würde ich mich freuen. Ich nehme sie dann gerne auf.

A Perfect Day

Gegen Ende der Jugoslawienkriege ist ein Team der Hilfsorganisation Aid Across Borders im Kriegsgebiet im Einsatz. Das Team besteht aus den erfahrenen und abgeklärten Krisenhelfern Mambrú und B, der frisch zum Team gestoßenen, idealistischen Sophie und dem Übersetzer Damir. Aktuelle Aufgabe der Vier ist es, eine Leiche aus einem Dorfbrunnen zu bergen, da der Verwesungsprozess das Brunnenwasser vergiften würde und die beiden einzigen weiteren Wasserquellen der weiteren Umgebung vermint sind. Bei der Bergung der Leiche reißt das hierfür verwendete Seil und das Team versucht, Ersatz aufzutreiben – eine vermeintlich leichte Aufgabe, die das Team aber 24 Stunden lang beschäftigt. Die Gruppe stöbert zwar mehrere taugliche Seile auf, wird von deren Eigentümern aber abschlägig beschieden, da diese die Seile für den Krieg benötigen. Währenddessen stoßen zwei weitere Personen zu dem Team: Den Jungen Nikola rettet Mambrú vor einer bewaffneten Jugendgang und Mambrús ehemalige Geliebte Katya soll für die UN die Arbeit des Teams bewerten. Nachdem die so auf sechs Personen angewachsene Gruppe schließlich ein Seil auftreiben kann, verhindern UN-Soldaten unter Verweis auf bürokratische Vorschriften die Bergung der Leiche. Das Team um Mambrú fügt sich widerstrebend und fährt zu einem weiteren Einsatz, während plötzlich einsetzender, starker Regen den Pegel des Brunnens stark ansteigen lässt, so dass die darin befindliche Leiche von den Dorfbewohnern auch ohne Seil geborgen werden kann. (Quelle: Wikipedia)

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Das Wasser der Erde

Wer kennt schon die Dimensionen des Wassers auf unserer Erde. Anschaulich zeigt diese kurze Animation der WHO, wie gering die Süßwassermengen sind. Hier geht es zum Film

Bildschirmfoto 2015-11-28 um 19.20.22

Geheimnis Möhnetalsperre

Sie war ein Segen, denn sie lieferte Trink- und Brauchwasser sowie Strom für die Ruhrindustrie und sicherte damit Einkommen und Überleben. Sie war eine tödliche Bedrohung, denn in einer einzigen Nacht nahm sie mehr als 1500 Menschen das Leben. Sie ist ein imposantes Baudenkmal, ein beliebtes Ausflugsziel und ein Naturparadies. Doch wer die elegant geschwungene, 650 Meter lange Bruchsteinmauer sieht, ahnt nicht, welch geschichtsträchtiger Ort sie ist – die Möhnetalsperre. Nach der Bombennacht von 1943 wurde sie in nur sieben Monaten wieder neu erreichtet und ist heute ein Garant für die Trinkwasserversorgung des Ruhrgebiets.

Hier geht es zum Beitrag des WDR

ARTE-TV Geldquelle Wasser

Ein Beitrag, der im Kampf der Verteidiger für eine öffentliche Trinkwasserversorgung die Argumente gegen Private liefert: „WateBildschirmfoto 2014-04-28 um 13.58.05r makes Money“. Beispiele dafür, dass Fehler passieren und Individual- vor Gemeinwohlinteressen gehen, begründen die im Beitrag dargestellte Ablehnung privater Akteure – in Frankreich.

In Frankreich versorgen Private Konzerne rund 80 Prozent der Bevölkerung mit Trinkwasser. Doch im ganzen Land schwindet das Vertrauen in ihre Seriosität, denn die Wahrheit über das Gebaren der Konzerne drängt an die Oberfläche: Wasserzähler werden dem Kunden faktisch doppelt berechnet, der Austausch von Bleileitungen erfolgt nur teilweise, dringende Reparaturen werden dem Verbraucher als Neuanschaffung in Rechnung gestellt. Der Film berichtet über den Widerstand der französischen Wasserkunden gegen die international ausgerichteten Konzerne SUEZ und Veolia. Sie vermuten, dass sie in Frankreich mit überhöhten Preisen und mit Qualitätseinbußen die „Kriegskasse“ für Expansionspläne der Global Player füllen

http://www.youtube.com/watch?v=Ja9fwcmiPA0

Zum Hintergrund findet man interessantes Material auf ARTE http://www.arte.tv/de/water-makes-money/3760772.html

Flaschenwahn statt Wasserhahn

ARD, 22.03.2011

 

Bildschirmfoto 2014-08-10 um 21.13.24Womit ist zu rechtfertigen, dass Einwohner der britischen Hauptstadt London in Flaschen abgefülltes Trinkwasser von den Fidschi-Inseln trinken, wenn gleichzeitig 35 Prozent der Fidschi-Insulaner keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben? Doch in Europa und auch in den USA ist Mineralwasser aus Flaschen so selbstverständlich geworden, dass dort zeitweilig das eigene hochwertige Leitungswasser fast in Vergessenheit gerät. Und das trotz des Wissens, das weltweit mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.Das Geschäft mit dem abgefüllten Nass ist gigantisch. Schon jetzt werden Milliarden verdient, und für die kommenden Jahre erwartet die Branche enorme Steigerungsraten von über 30 Prozent. Doch der Schaden für die Umwelt ist verheerend. Rund um den Globus entstehen jährlich mehrere Hunderttausend Tonnen Kohlendioxid-Emissionen allein dadurch, dass das abgefüllte Wasser zu den Verbrauchern transportiert werden muss. Zusätzlich werden 1,5 Milliarden Barrel Rohöl benötigt, um all die Plastikflaschen zu produzieren. Und nur jede vierte Plastikflasche wird recycelt, der Rest belastet Böden und Gewässer für Jahrhunderte. Die Mineralwasser-Industrie boomt dennoch. Ist dies der Sieg des Marketings über den gesunden Menschenverstand?
Hier geht es zum Film-Beitrag: hier klicken

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