Umweltministerin warnt: Oberrhein weiterhin stark mit Nitrat und Pflanzenschutzmitteln belastet

Auch wenn die Trockenheit und regionale Wasserengpässe die Medien beherrschen, die Qualität unserer Gewässer verdient mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit. Der ausbleibende Regen verschärft zudem das Qualitätsproblem. Damit nimmt der Handlungsdruck auf die Umweltpolitik unaufhörlich zu. Der soeben vorgelegte Bericht eines länderübergreifenden Schadstofffmonitorings am Oberrheingraben offenbart besorgniserregende Beeinträchtigungen der Gewässerressourcen. Die Herausforderungen müssen lokal angegangen werden, um sie länderübergreifend zu bewältigen.…

„Eier-Ampel“ für Tierwohl und Gewässerschutz. Interview mit Umweltminister Johannes Remmel.

„Verbraucherinformation und Produzentenverantwortung“ sind für Johannes Remmel die wirksamsten Hebel zu mehr Gewässer- und Verbraucherschutz. Der nordrein-westfälische Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherminister machte in einem Interview mit dem Blog der Republik unmissverständlich klar, dass es gravierende Defizite bei der Umweltverantwortung gibt und wie er als Minister handeln will. Eine ganzheitliche Betrachtung offenbart die Missstände. Was der Mensch als Nahrungsmittel verzehrt,…

Mehr Transparenz bei Glyphosat. EuGH stärkt Informationsrechte der Bürger

Behörden und Unternehmen verweigern oft Informationen über Unkrautvernichtungsmittel wie Glyphosat. Das ist nicht zulässig, urteilt jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH). Damit hat das höchste Gericht gestern in einem als historisch bezeichneten Urteil die Zugangsrechte der Bürger zu Umweltinformationen gestärkt. Nationale und EU-Behörden müssen zukünftig Studien u.a. über die Wirkung von Pestiziden wie dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat öffentlich zugänglich machen. „Beantragt eine Person…

Europäischer Rechnungshof kritisiert Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Schon wenn man die Diskussion um die Umsetzungspläne der Wasserrahmenrichtlinie verfolgt, bekommt man den Eindruck, dass es vielen Mitgliedsstaaten an der erforderlichen Ernsthaftigkeit mangelt. Diese Diskussion um Unzulänglichkeiten in der Umsetzung bekommt jetzt dank eines Berichts des Europäischen Rechnungshofes neue Nahrung. Der Rechnungshof hat sich angesichts der fast 13 Milliarden Euro umfassenden Fördermittel die Donauregion genauer angeschaut und dort die mangelhafte Zielerreichung kritisiert. Der Rechnungshof schlägt…