Stromausfall und Trinkwasserversorgung

„Ist Fortschritt ein Rückschritt? Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft. An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. ….. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: überleben.“ Das ist die Kurzfassung des Bestsellers „Blackout – Morgen ist es zu spät“ von Marc Esberg. In erschreckender Weise führt uns der Thriller vor Augen, wie abhängig wir von den Infrastrukturen sind. Das trifft auch auf die Trinkwasserversorgung zu, denn wenn es keinen so mehr gibt, können auch Pumpen und Wasserwerke nicht mehr betrieben werden.
Dass derartige Ereignisse auch auf politischer Ebene durchdacht werden, beweist der Bericht zur Technikfolgenabschätzung der Bundesregierung blättert. Die Krisen-Experten beschreiben einige beängstigende Szenarien zu den Folgen länger währender Stromausfälle. Das Bild, wie dies auch die Trinkwasserversorgung betreffen und sich auswirken kann, zeichnet der Thriller-Autor in vielen Einzelheiten.

Wer denkt schon beim Öffnen des Wasserhahns daran, was passiert, wenn der Strom einmal längere Zeit ausfällt. Das Glas Wasser, die Suppe, die tägliche Hygiene, die Toilettenspülung, das Spülen von Geschirr und so weiter – all das ist dann vorbei. Flaschenwasser hilft dabei auch nur für kurze Zeit. Funktionierende Wasserversorgung ist hierzulande so selbstverständlich, dass wir es uns ohne gar nicht vorstellen können. Hoffen wir, dass der Roman eine einzigartige Fiktion bleibt.

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