Dez
4
Mi
24. TZW-Kolloquium „Zukunftsthemen der Wasserversorgung“ @ Karlsruhe
Dez 4 ganztägig

“Zukunftsthemen der Wasserversorgung – Daseinsvorsorge braucht langfristige Perspektiven” lautet der Titel des 24. TZW-Kolloquium in Karlsruhe.

Eine sichere Daseinsvorsorge bedeutet, langfristig zu planen und vorausschauend zu handeln. Die Wasserbranche sieht sich mehr und mehr konkurrierenden Nutzungsansprüchen ausgesetzt. Diese werden durch klimatische Änderungen, gesellschaftliche Entwicklungen und technologische Trends weiter verstärkt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, für die wesentlichen Pfeiler der Wasserversorgung Konzepte und Lösungsansätze zu identifizieren und umzusetzen.

Die Anmeldung sollte bis zum 22.11.2019 per E-Mail oder Fax erfolgen. Bitte senden Sie uns das Anmeldeformular ausgefüllt per E-mail-Scan oder Fax zu. Die Teilnehmerzahl ist auf 120 begrenzt.

Programm 24. TZW-Kolloquium
Anmeldeformular

Feb
3
Mo
Forum Fernwasserversorgung @ Hildesheim
Feb 3 – Feb 4 ganztägig

Außer bei den Experten war die Fernwasserversorgung kaum bekannt. Die Zeiten haben sich geändert. Der Klimawandel bringt längere Trocken- und Wärmeperioden mit sich, so dass die Grenzen des lokalen Wasserdargebots zunehmend sicht- und spürbar werden. Damit rückt die Fernwasserversorgung auch in der öffentlichen Wahrnehmung immer stärker in den Fokus. Deshalb ist es zu begrüßen, dass die Fernwasserversorger den Schritt in die Öffentlichkeit tun und über ihre Aufgaben und ihren Stellenwert bei der Gewährleistung der Versorgungssicherheit berichten. Sie bezeichnen sich nicht zu unrecht auch als „Backbone” der öffentlichen Trinkwasserversorgung. Denn wenn die lokalen Quellen versiegen, der Fernwasserversorger muss liefern.

Sicherheit und Zuverlässigkeit betreffen die Integrität der Datenverarbeitung sowie die Stromversorgung des Anlagenbetriebs bis hin zu Vorkehrungen gegen einen Blackout. Die Beschaffenheit des Trinkwassers bleibt ein Dauerbrenner, die Anforderungen steigen proportional zu den Möglichkeiten der Messung von Qualitätsparametern.

Die Experten aus der Fernwasserversorgung und Interessierte treffen sich daher am 3./4.2.2020 in Hildesheim, dem Sitz der Harzwasserwerke, und diskutieren über vielfältige Fragestellungen, die für die Versorgungssicherheit in Deutschland zunehmend an Bedeutung erlangen.

Wie stellt sich die Branche den Herausforderungen? Wo steht sie beim Benchmarking im Vergleich der Kennzahlen? Wie betreibt sie nachhaltiges Assetmanagement?

Nutzen Sie die Expertise der Referenten und tauschen Sie sich zu den Themen Sicherheit, Betrieb und Assetmanagement aus!

  • Fernwasserversorgung – Rollen-Aufwertung durch den Klimawandel
  • Transparenz der Netzintegrität – Informationsstand des DVGW
  • Assetmanagement und Zustandsbewertung
  • IT-Sicherheit
  • Praxisbeispiel – Überregionaler Stromausfall
  • Freileitungsmonitoring – Neues Gefährdungspotentialdurch Überspannung?
  • Hygieneanforderungen im Rohrleitungsbau
  • Leckortung und Wasserverlustmonitoring
  • Benchmarking Fernwasserversorgung in Deutschland

Hier geht es zum Programm:       Programm herunterladen   

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Mrz
5
Do
Mülheimer Tagung – Wasserökonomische Konferenz @ Mülheim an der Ruhr
Mrz 5 ganztägig

Bei Zufriedenheitsbefragungen erzielt die Wasserwirtschaft regelmäßig Spitzenwerte. Aber wieso nehmen Haushaltskunden die Leistungen dann kaum wahr? Noch haben die Kunden zumeist keine Alternative zum örtlichen Wasserversorger oder Abwasserentsorger. Aber wir kennen die Entwicklungen der Energiewirtschaft. Durch Wettbewerb wurde Kundenorientierung der kritische Erfolgsfaktor. Viele Wasserversorger sind Teil von Stadtwerken. Diese erfreuen sich des Image-Mehrwerts von Wasser, fürchten dagegen Rückschläge bei Wasserpreis-Anpassungen. Da wird transparente Kommunikation alternativlos. Wie schnell sich der „Markt“ ändern kann, zeigt auch „Open Water“ in England. Dort können Geschäftskunden ihren Dienstleister für Wasserver- und Abwasserentsorgung frei wählen. Digitale Disruption und Circular Economy scheinen weit entfernt. Aber Kreislaufsysteme und Quartierslösungen sind schon hierzulande Realität. Geschäftsmodelle stehen auf dem Prüfstand, mit ihnen die Kundenbeziehungen.

Der Kunde gehört in den Mittelpunkt! Auf die entscheidende Frage bei der Kundenorientierung in der Wasserwirtschaft finden viele keine Antwort: „Wer ist eigentlich der Kunde und was erwartet er?“ Es gibt unterschiedliche Kundengruppen, deren Erwartungen sind auszubalancieren. Da sind die Kommune, die Wohnungswirtschaft, der Privathaushalt, die Industrie und die Landwirtschaft. Welchen Beitrag erhofft sich die Kommune von der Wasserwirtschaft im Rahmen der Stadtentwicklung? Welchen Service erwartet ein Industriekunde von der Abwasserbeseitigung? Was verspricht sich der Haushaltskunde vom intelligenten Wasserzähler? Insbesondere der letzte Hitzesommer hat es gezeigt: Mit zunehmendem Klimawandel werden auch hier die Nutzungskonflikte um Wasser und Abwasser zunehmen. Das Kernversprechen der Branche, Qualität und Versorgungssicherheit, wird nur mit größeren Anstrengungen einzuhalten sein. In naher Zukunft wird der Kunde über die reine Ver- und Entsorgung hinaus einen echten Mehrwert erwarten. Wer sich heute darauf vorbereitet, wird die Zukunft mitgestalten und dem Kunden einen Bedarf befriedigen, den dieser heute noch nicht kennt.

Die MÜLHEIMER TAGUNG will Antworten auf diese Fragen geben. In drei Sessions werden die Erwartungen der Kundengruppen Kommune, Haushalt und Industrie diskutiert und Antworten aus der Wasserbranche aufgezeigt. Konkurrierende Ansprüche von Stadtentwicklung und Wasserwirtschaft, die Digitalisierung der Kundenschnittstelle zum Haushaltskunden oder auch Fragen der atypischen Systemnutzung der Infrastruktur durch die Industrie, sind Themen, die angesprochen werden. Im Ergebnis soll die MÜLHEIMER TAGUNG als wasserökonomische Fachkonferenz den Wasserver- und Abwasserentsorgern Wege aufzeigen, wie sie die Kunden wahrnehmen und sich bestmöglich auf deren veränderte Ansprüche einstellen können.

Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker in der Trink- und Abwasserwirtschaft. Im Rahmen von Fachvorträgen werden Fragestellungen aus der Was-serökonomie und angrenzenden Bereichen wissenschaftlich und praxisrelevant thematisiert.

Die MÜLHEIMER TAGUNG wird veranstaltet von HRW Hochschule Ruhr-West, IWW Zentrum Wasser und RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft, in Partner-schaft mit dem BDEW, dem DVGW und dem VKU.

Termin: 05. März 2020 | 9:00 – 18:00Uhr
Ort: AQUATORIUM, Mülheim an der Ruhr

Linke zur Veranstaltung: hier

Kontakt:
IWW Zentrum Wasser
Frau Janine Rosen
Telefon: 0208 40 303 378