Vom Wasserhygiene-StartUp zur Stiftung: Water.Foundation

Viele Herausforderungen werden sich nicht mehr mit den herkömmlichen Methoden lösen lassen. Das gilt auch im Lebensraum Wasser. Zu vielfältig sind die Gründe für Wasserknappheit und Hygienemängel. Daher sind neue Wege und innovative Ansätze unverzichtbar. „Alternativlos“, um unsere Kanzlerin zu zitieren. Die Stiftung Water.Foundation ist eine solche Innovation. Die Stiftung haben Christian Mönninghoff und Jan Papenbrock, zwei Unternehmer aus Münster begründet, die mit der Trinkwasser-Hygiene in Zahnarztpraxen ihr Tages-Geschäft machen, um mit neuen Impulsen die Probleme in der Wasserhygiene anzugehen. Sie wollen frischen Wind und eigene Mittel in die Lösung der weltweiten Wasserprobleme einbringen. Dazu gehören auch Netzwerke, Plattformen und ein bisschen Start-Up-Atmosphäre. Das tut gut und verspricht Erfolge. Das können sie natürlich nicht allein. Die Water.Foundation will Partner suchen und zielt auf Netzwerke ab.

Jan Papenbrock, Regierungspräsident Reinhard Klenke, Christian Mönninghoff

Lösung hiesiger Wasserprobleme mit neuen Methoden 

Kooperationen mit bestehenden Wasser-Stiftungen, gemeinsame Forschungsprojekte mit renommierten Wissenschaftlern, Austausch mit politischen Entscheidern und entsprechenden Kampagnen zur Relevanz des Wassers. Ein ordentliches Programm. Auf meine Frage, warum man die Mittel nicht bestehenden Institutionen zur Verfügung stellt und deren Netzwerke nutzt, antwortet Jan Papenbrock: „Wir wollen eigenständig unsere Ideen verfolgen. Wir haben keine Lust nur mit zu rennen. Wir wollen unsere eigene Kreativität in die Projekte stecken. Themen, die wir angehen wollen sind Aufklärung im Bereich der Infektionsprävention und Prävention bei der Verbreitung von Antibiotika.“ Das klingt so, als müssten sich davon viele Wasserversorger angesprochen fühlen, versuchen doch auch sie, Antibiotika aus der aquatischen
Umwelt fern zu halten, damit sie nicht ins Trinkwasser gelangen. Vielleicht müssen auch hierbei neue Wege gesucht werden.

Diese Einschätzung teilt auch der Regierungspräsident Reinhard Klenke in Münster. Bei der Überreichung der Gründungsurkunde am 21.12.2016 erklärt er: „Weltweit ist sauberes Wasser die Voraussetzung für gesunde Menschen und ein gut funktionierendes Ökosystem. Mit Ihrer Stiftung nehmen Sie die globale Herausforderung an, veraltete Technologien durch innovative Verfahren zu ersetzen, um den Bereich der Wasserhygiene zu stärken.“
Hier geht es zur Water.Foundation

 

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