VKU-„Faktencheck“: Verbraucherinformationen über Wasserpreise

Mit Fakten überzeugen und Vertrauen schaffen! Diesem Leitbild der Kommunikation folgt eine neue Broschüre des VKU (Verband Kommunaler Unternehmen) zu Wasserentgelten. Im Gegenzug versprechen sich die Autoren eine faire Berichterstattung von den Journalisten und mehr Verständnis von den Verbrauchern. „Faktencheck: Wasserpreise und -gebühren“ liefert Antworten auf wesentliche Fragen und stellt anschauliche Grafiken zur Verfügung. Grafiken zeigen, wieviel Wasser verbraucht wird, wie wenig Wasser kostet, wer Wasserpreise kontrolliert, wie zufrieden die Kunden mit ihrem Wasser sind und so weiter. image

Diese Quelle mit ihren unterhaltsam und verständlich dargestellten Informationen, wird den Unternehmen der Wasserversorgung auch Maßnahmen zur Anpassung ihrer Wasserpreise oder -gebühren und bei Umstellungen ihrer Entgeltsysteme eine wichtige Unterstützung geben.

Preistransparenz ist verbesserungswürdig
Einzig die Aussage „Verbraucher können sich jederzeit bei ihrem kommunalen Wasserversorger über die Höhe ihrer Trinkwasserentgelte informieren. Viele Wasserversorger informieren ihre Kunden auf ihrer Webseite, über ihre Kundenzeitschriften oder stellen diese Informationen über Veröffentlichungen der Gemeinden bereit“, stellt nicht wirklich zufrieden. Preistransparenz bedeutet, dass alle Wasserversorger ihre Kunden über Wasserpreise oder -gebühren informieren. Hier zeigen Website-Analysen von 266 NRW-Wasserversorgern – insbesondere bei öffentlich-rechtlichen Versorgern – großen Handlungsbedarf, weil die Entgeltinformationen im Internet nur schwer oder gar nicht zu finden sind. Vielleicht gelingt es ja dem VKU seine Mitgliedsunternehmen davon zu überzeugen, ihr Preisinformationsverhalten zu verbessern.

Über diesen Link geht es zur Website des VKU und zur Broschüre klick hier!

Weitere Fakten finden sich natürlich auch hier auf LebensraumWasser in verschiedenen Beiträgen und auf der Seite Wasser in Zahlen

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