Kurzgefasst: Sind die Dänen Europas „Wassersparmeister“?

Seit Jahren sinkt der Wasserverbrauch in den dänischen Haushalten. Bei 103 Litern pro Einwohner täglich liegen unsere Nachbarn mittlerweile. Obwohl anders als in Südeuropa Wassersparen in Dänemark kein Thema sein müsste, sinkt der Verbrauch seit Jahren. Während in Deutschland der Verbrauch von Haushalten (einschließlich so genanntem Kleingewerbe) bei rund 123 Litern stagniert, scheinen die Dänen…

Umweltministerin warnt: Oberrhein weiterhin stark mit Nitrat und Pflanzenschutzmitteln belastet

Auch wenn die Trockenheit und regionale Wasserengpässe die Medien beherrschen, die Qualität unserer Gewässer verdient mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit. Der ausbleibende Regen verschärft zudem das Qualitätsproblem. Damit nimmt der Handlungsdruck auf die Umweltpolitik unaufhörlich zu. Der soeben vorgelegte Bericht eines länderübergreifenden Schadstofffmonitorings am Oberrheingraben offenbart besorgniserregende Beeinträchtigungen der Gewässerressourcen. Die Herausforderungen müssen lokal angegangen werden, um sie länderübergreifend zu bewältigen.…

Wenn der Regen ausbleibt … was Talsperrenbetreiber für unser Trinkwasser tun

Wer einen verregneten November gefürchtet hat, mag sich freuen, den Betreibern der Trinkwassertalsperren bereitet die anhaltende Trockenheit dagegen Sorgen. Die Pegelstände sind zu niedrig. Noch ist die Wasserversorgung nicht in Gefahr. Trotzdem treffen die Betreiber Vorkehrungen, wenn der Regen weiter ausbleibt. Denn auch in den kommenden Wochen soll es Prognosen zufolge unterdurchschnittlich viel Niederschlag geben,…

„Tag ohne Wasser“? In Kreuztal war es Realität. Ein Lehrstück für die Krisenkommunikation?

Und es gibt ihn doch: Einen mehrtägigen Wasserausfall in Deutschland. Nur eine Woche vor dem Mottotag „Stell Dir einen Tag ohne Wasser vor“, bricht im siegerländischen Kreuztal eine Hauptversorgungsleitung. Die Folgen: 7.000 Menschen sind mehrere Tage ohne Trinkwasser. Dieses Ausnahmeereignis hat auch Positives: es schärft das Bewusstsein für den Wert des Wassers sowie der Infrastruktur, zugleich belegt…

Kapstadts „Day Zero“ fällt aus. Was wir für „unseren Klimawandel“ daraus lernen können.

Unser Dürre-Sommer 2018 geht gerade zu Ende. Trockene Felder und saisonale Wassersparaufrufe in lokalen Zeitungen. Bei der Frage, wie man damit umgehen könnte, lohnt ein Blick auf den „Day Zero“ in Kapstadt. Der drohende Wasserstopp in der südafrikanischen Metropole erregte im Frühjahr globale Aufmerksamkeit und löste dort ein kollektives Wassersparen aus. Mit Erfolg: Dank geringerer Verbräuche…

Hitzewelle und Dürre: Big Data hilft bei Bewässerung in der Landwirtschaft

Deutschlands Landwirtschaft leidet unter Hitze und Dürre. Die Ernten sind bedroht, wenn nicht sogar vernichtet. Der Klimawandel dürfte die Probleme verschärfen. Weil der Regen ausbleibt, könnte Bewässerung Abhilfe leisten. Aber nicht alle Früchte sind für Bewässerung geeignet. Zudem werden Entnahmenrechte aus den Flüssen und Bächen verringert. Smart Farming könnte die Bewässerung gezielter und wirksamer gestalten – digitale…

„Wassersparen“ wird für Pornografie-Werbung eingesetzt

„Sex sells“ heißt eine bekannte Werberegel. Jetzt kommt eine neue hinzu: „Water sells“ – und zwar ausgerechnet Online-Pornografie. Auf diese perfide Idee kamen die Betreiber der Online-Porno-Plattform RedTube. Vorgeblich wollen sie Menschen mit einer App dazu ermutigen, Wasser zu sparen. In der App „Save Water Challenge“ sollen Nutzer ihre Erfolge beim Wassersparen dokumentieren und erhalten…

Chance für Wasserdiplomatie im Mittleren Osten: Israelische Meerwasserentsalzungstechnologie als Lösung?

Die Bedeutung von Wasser ist im Mittleren Osten von besonderer Brisanz. Auch wenn die „Tage des Zorns“ als Folge der „Trump’schen Lösung für Jerusalem“ beendet sein werden, müssen sich Israel und seine arabischen Nachbarstaaten durch den schwelenden Konflikt um knapper Ressourcen manövrieren. Schon seit Jahrzehnten drohen der Wasserdurst Israels und in den Palästinensergebieten das Fass…

Bill Gates baut sich seine Smart City in der Wüste von Arizona

Bill Gates – IT-Tycoon, Investor und Philanthrop – soll jetzt Pläne für eine „Smart City“ in der Wüste von Arizona haben, um sein Microsoft CityNext-Programm umzusetzen. Dabei geht es auch Daten-gestütztes Wassermanagement. US-Medien zufolge erwarb seine Investmentgesellschaft Mehrheitsanteile an einem Entwicklungsprojekt mit einer rund 100 Quadratkilometer großen Fläche in der Nähe von Phoenix im „Hitzestaat“…

Ist Boliviens Wasserversorgung ein Vorbild für das Recht auf Wasser oder droht erneutes Scheitern?

Vor 17 Jahren kämpfte die bolivianische Bevölkerung gegen die Wasserprivatisierung. Als vorbildlich wurde unlängst das Erreichen der UN-Entwicklungziele in dem Andenstaat gewürdigt. Ende Oktober erklärte Boliviens Regierung sogar das Grundrecht auf Wasserversorgung für alle Menschen. Ein Weg weisender Schritt, angesichts der Vergangenheit! Zu früh gefreut? Der Klimawandel bedroht auch Bolivien. Wasserknappheit sind die Folgen –…

Auch wenn US-Präsident Trump den Klimawandel leugnet, Kapstadt leidet unter dramatischer Dürre

Die südafrikanische Metropole Kapstadt leidet unter der schlimmsten Dürre seit 113 Jahren. Drastische Notverordnungen sollen das Wassersparen forcieren. Dazu sollen auch drastisch erhöhte Preise und viel Kommunikationsarbeit beitragen. Alles nur Tropfen auf dem heißen Stein und zu spät? Obwohl sich das Drama seit Jahren angekündigt hatte, verließ sich die Politik allein auf den Winterregen – und der ist bisher wieder ausgeblieben. Jetzt…

Smart Water in Valencia. Wie Wasserknappheit Innovationen beschleunigt.

Smart Water – im spanischen Valencia bereits Realität. Über 630.000 intelligente Zähler liefern Daten für jene Anwendungen mit denen sich Wasserverluste verringern und die Dynamiken der Wasserbedarfe bedienen lassen. Der nachfolgende Besuchsbericht gewährt Einblicke in die smarte Welt der spanischen Küstenstadt und wie sich eine Metropole mit beschränkten Ressourcen ihre Trinkwasserversorgung zukunftssicher gestaltet. Welche Metropole, die etwas auf sich hält, möchte sich…

Wasser in Metropolen – Kapstadts Kampf gegen sinkende Wasserpegel

Die Urbanisierung schreitet global unaufhaltsam voran, während die Wasserressourcen schrumpfen. Wie die wachsenden Metropolen damit umgehen, berichtet die neue Rubrik „Wasser in Metropolen“. Über Kapstadt berichtet der von mir sehr geschätzte, langjährige Weggefährte, Wasser- und Südafrika-Experte, Jochen Nos. Die Wasserversorgung der südafrikanischen Metropole Kapstadt mit ihren ca. 4 Millionen Einwohnern basiert auf Fassungen von Oberflächenwasser in 14…

Kaffeetrinker brauchen viel Trinkwasser und noch mehr

Heute schon Kaffee getrunken? Fast sicher, denn jeder Zweite trinkt sogar zwei oder drei Tassen Kaffee täglich. Dann werden Sie die dafür verwendeten Kaffeebohnen genießen. Die Qualität des Wassers kann Kaffeetrinker verzücken oder zur Verzweiflung bringen. Um den Härtegrad zu senken greifen manche notfalls zum Wasseraufbereiter. Bei der Wasserqualität herrscht Einigkeit zwischen Tee- und Kaffeetrinkern. Wie steht es mit der Wassermenge? Wie…

10 Milliliter Wasser für’s Händewaschen. Start-ups mit hoheitlicher Unterstützung.

Wer zukunftsweisende Wasserspartechnologien sucht, um sich als Versorger auf Gründe für sinkende Wassernachfrage einzustellen oder als Verbraucher seine Energie- und Wasserkosten zu reduzieren, muss nicht nach Australien oder Kalifornien reisen. Am 25. Mai reichte der Weg ins niederländische Leeuwarden. „Water-Tech-Fest“ hieß die Fachtagung in der friesischen Wassertechnik-Hauptstadt, in der Innovatoren und Praktiker sowie Start-Ups und…

Warum Wassersparen auch unterhaltsam sein kann

Lange hatte man im Sonnenstaat Kalifornien auf Regen gewartet. Jetzt ist er zwar da und brachte in Los Angeles etwa 70 Liter pro Quadratmeter des lange ersehnten Wassers. Ob damit aber die historischen Dürrejahre und ihre Folgen wirklich beendet sind, wird sich noch zeigen müssen. Aber Kalifornien war nicht untätig. Der jahrelang fehlende Regen hatte bereits im Sommer…

7 Gründe für weiter sinkende Wasserverbräuche

Das Wasser sparen in Deutschland geht weiter. Vor wenigen Wochen verkündete das Statistische Bundesamt die neuen Werte für Deutschland. Demnach verbrauchten die Bundesbürger (Privathaushalte und Gewerbe) 121 Liter täglich im Jahr 2013. Die Werte bewegen sich zwar schon seit Jahren auf diesem Niveau, sie dürften aber trotz witterungsbedingter Spitzenverbräuche wie in diesem Sommer mindestens weiter stagnieren. Wahrscheinlicher…

Foto: Yirego

Stromfreie und wassersparende Waschmaschine für Single-Haushalte

Wäsche waschen ohne Strom und ohne Wasser? Dies ist nicht das Wunschdenken von Ökofreaks und auch nicht Großmutters Waschbrett, sondern eine Waschmaschine unter dem Label Yirego Drumi. Statt Strom sorgt Muskelkraft für den notwendigen Antrieb. Genauer gesagt die Kraft im Fuss, betrieben wird Drumi nämlich mit regelmäßigem Treten auf das Fusspedal. Bis zu 80 Prozent weniger Wasser als herkömmliche…

Wie die Kalifornier lernen müssen, mit dem Wassermangel umzugehen

Was haben die wohlhabenden Kalifornier und mit den Menschen in vielen Regionen Afrikas gemein? Es ist die Wasserknappheit. Auch wenn Amerikaner sich fast alle für ihren Lebensstandard und die wirtschaftliche Entwicklung benötigten Rohstoffe beschaffen können, bei der nur regional verfügbaren Ressource Wasser geht es ihnen nicht besser, als den Menschen in Zentralafrika. Einen Unterschied gibt…

WELTWASSERTAG: Wie viel Wasser verbraucht das „Leben“ einer Jeans?

Wassersparen wird von vielen Verbrauchern als wichtiger Beitrag zum Umweltschutz angesehen. Auch wenn Wasserknappheit hierzulande weitgehend ein Fremdwort ist, so haben wir es doch gelernt mit Ressourcen sorgsam umzugehen. Neben dem „Verbrauch am Wasserhahn“ kommt daher auch dem Wassereinsatz bei der Herstellung von Konsumgütern eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei sind wir aber auf die…